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Kontakt

Dr. univ. Med. Peter PEER

Arzt für Allgemeinmedizin

Additivfach Geriatrie
Juns 592 | 6293 Tux
Österreich

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Ordinationszeiten

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Den diensthabenden Arzt in unserem Sprengel erreichen Sie wochentags von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr und am Wochenende von Freitag 19.00 Uhr bis Montag 7.00 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 141
(die abgefragte Postleitzahl ist 6293)

Nächster Wochenenddienst Sa. 22.+So. 23.12. von 10-11 und 16-17 Uhr!

Vertrauen und Empathie

Vertrauen und Empathie prägen das Arzt-Patienten-Verhältnis – Artikel aus den Salzburger Nachrichten – Sonderblatt Goldegger Dialoge vom Samstag, den 19. Mai 2012 von Dr. Karl Forstinger

Arzt und Patient stehen in einem ganz besonderen Verhältnis zueinander. Es ist geprägt von einem sehr persönlichen Vertrauen auf der einen und von Empathie auf der anderen Seite.

Wir Menschen leben nicht allein und nebeneindander, sondern wir leben miteinander. Und in diesem Miteinander gibt es das Arzt-Patienten-Verhältnis, das sich durch besondere Qualitäten und besondere Anforderungen auszeichnet. Grundlegend ist dabei das Spannungsverhältnis zwischen dem Autonomiebedürfnis und dem berechtigten Autonomieanspruch des Patienten, der Patientin auf der einen Seite und der Fürsorgepflicht und dem Fürsorgewunsch des Arztes, der Ärztin, auf der anderen Seite.

Um dieses Spannungsverhältnis letztendlich für den Patienten fruchtbar zu machen, braucht es Vertrauen. Ein Vertrauen, das auf ärztlicher Seite durch die Schweigepflicht geschützt ist, ein Vertrauen aber auch, für das wir als Standesvertretung der Ärztinnen und Ärzte immer öfter auch gefordert sind, unser Schweigerecht einzufordern.

Konkret ist das ein Thema geworden bei der elektronischen Gesundheitsakte ELGA. Da geht es um die Kernfrage, ob der Patient sich ganz persönlich seinem Arzt anvertraut oder ob er damit rechnen muss, dass er gleichsam in eine Wolke spricht, in die Cloud. Da werden die Grenzen des persönlichen Arzt-Patienten-Verhältnisses gesprengt, denn der Patient spricht dann nicht mehr nur mit dem Arzt, dem er gegenüber sitzt, sondern er gibt seine Informationen aus der Hand.

Das Gespräch zwischen Arzt und Patienten ist kein Sach- und Fachgespräch, sondern es umfasst weit mehr. Es geht um Sorgen und Ängste, um Aussichten und Hoffnungen. Diese zuhören, sie anzusprechen, sich gemeinsam mit dem Patienten damit auseinanderzusetzen, erfordert vom Arzt genau das, was bei den diesjährigen Goldegger Dialogen mit Empathie thematisiert wird.

Hier braucht es eine Nachbesserung in der Ausbildung der jungen Ärztinnen und Ärzte. Bislang liegt der Fokus für die Entwicklung ihrer kommunikativen Fähigkeiten zu sehr auf der technischen Seite der Medizin, auf dem Fachwissen. Darüber hinaus ist aber eine humane Komponente nötig, die zwar in der Praxis vielfach gelebt wird, die aber bei den ausbildenden Institutionen noch keinen genügenden Stellenwert hat.

Wir brauchen selbstverständlich unsere Fachkenntnisse, das Wissen über Medikamente, über Therapien, über Heilungsprognosen. Aber das, was den Arztberuf zu einem besonderen macht, ist das Vertrauen der Patienten. Vor allem in der Allgemeinmedizin geht es immer wieder um die Gesamtsicht, um den ganzen Menschen. Denn genau das können die vielen hoch spezialisierten Fachdisziplinen nicht leisten – ohne dass deshalb ihre großartigen Leistungen auf ihrem jeweiligen Gebiet in Abrede gestellt seien.

Die Patienten erwarten vor allem vom Allgemeinmediziner, dass er auch fachlich das Verbindende sucht – von der klassischen Medizin über Prävention und komplementärmedizinische Ansätze bis zur Familienmedizin und den psychosozialen Hintergründen, die es für eine Krankheit geben kann. Die Medizin, vor allem die Allgemeinmedizin, muss dem Anspruch gerecht werden, dass sie den Patienten, die Patientin nicht als Kunden sieht, bei dem irgendein organisches Teilsystem repariert werden soll. Es geht vielmehr darum, diesen Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.

Dr. Karl Forstinger ist Präsident der Ärztekammer für Salzburg.

 

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